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Segen
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Segen (althochdeutsch segan, auch segon, segin, segen,cite-ref-1[1] entlehnt aus lateinisch signum âZeichen, Abzeichen, Kennzeichenâ, ab dem späten 2. Jahrhundert auch âKreuzzeichenâ) bezeichnet in vielen Religionen ein Gebet oder einen Ritus, wodurch Personen oder Sachen Anteil an gĂśttlicher Kraft oder Gnade bekommen sollen. Der christliche Begriff Segen, fachsprachlich auch Benediktion, entspricht dem lateinischen Wort benedictio, abgeleitet von benedicere aus bene âgutâ und dicere âsagenâ, also eigentlich âvon jemandem gut sprechen, jemanden loben, preisenâ. Im Kirchenlatein bedeutete benedicere später auch âsegnen, benedeien, den Segen aussprechen Ăźber usw.âcite-ref-2[2]cite-ref-3[3]
Ziel des Segens bzw. Segnens (lateinisch signandum) ist die FÜrderung von Glßck und Gedeihen oder die Zusicherung von Schutz und Bewahrung. Der Segen erfolgt mittels Worten und Gebärden (z. B. Handauflegung, Segensgestus, Kreuzzeichen, Salbung), die die wohltätige Zuwendung eines Gottes zu der gesegneten Person oder der gesegneten Sache symbolisieren (siehe Segenszeichen).
Im weiteren Sinne und davon abgeleitet wird das Wort Segen auch verwendet, um Freude Ăźber ein Geschenk oder eine Situation zu beschreiben (âDieses Kind ist ein Segen fĂźr unsâ) oder um FĂźlle auszudrĂźcken (Erntesegen, Geldsegen). Als Gegenteil des Segens wird schon im Buch Genesis der Fluch verstanden (Gen 12,3 ). Auch wird das Wort âSegenâ umgangssprachlich ironisch fĂźr eine unwillkommene oder allzu reichliche Gabe verwendet.cite-ref-4[4]
Contents
⢠Judentum
⢠Christentum
⢠Segensprecher
⢠Zaubersegen
⢠Siehe auch
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Judentum
Das hebräische Wort ××¨× barach fĂźr âsegnenâ erscheint erstmals am fĂźnften Tag der SchĂśpfungsgeschichte, bei der Erschaffung der Seetiere und der VĂśgel. Die SchĂśpfung des sechsten Tages, die Tiere des Landes und den Menschen, segnet Gott in derselben Weise. âGott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und vermehrt euch und bevĂślkert das Wasser im Meer und die VĂśgel sollen sich auf dem Land vermehrenâ (Gen 1,22 ).
In Numeri 6,24â26 wird der aaronitische Segen eingefĂźhrt: âDer Herr segne dich und behĂźte dich, der Herr lasse sein Angesicht leuchten Ăźber dir und sei dir gnädig. Der Herr hebe sein Angesicht Ăźber dich und gebe dir Frieden.â Die Segensformel wird bis heute in Judentum und Christentum verwendet.
Im Alten Testament spielt der Segen in den Erzählungen um den Patriarchen Jakob eine herausragende Rolle. Im Buch Genesis ist beschrieben, wie Jakob seinen älteren Zwillingsbruder Esau um den Erstgeborenensegen des Vaters Isaak bringt (Gen 27,1â40 ). Später erbittet Jakob nach seinem Kampf mit dem Engel von seinem Kontrahenten einen Segen, worauf ihm dieser den Namen Israel erteilt. Als GroĂvater segnet Jakob seine Enkel Ephraim und Manasse durch Handauflegung (Gen 48,13â16 ), wobei er den jĂźngeren Ephraim an erster Stelle segnet (Gen 48,17â20 ). Auf seinem Sterbebett segnet er jeden einzelnen seiner SĂśhne; diese SegenssprĂźche fĂźr die zukĂźnftigen zwĂślf Stämme Israels nennt man den Jakobssegen (Gen 49,3â28 ).
Es kĂśnnen zwei Arten von Segen unterschieden werden: ein âpriesterlicher Segenâ mit âabsteigendemâ Charakter, der die Anrufung des Segens darstellt, der von Gott auf den Menschen herabkommt, etwa Num 6,24-26 , und ein Segen, der von der Erde zum Himmel, zu Gott âaufsteigtâ; dabei ist Segnen gleichbedeutend mit dem Lob Gottes und dem Dank fĂźr seine Barmherzigkeit und Treue, beispielsweise in Ps 103,1 .cite-ref-5[5]
Christentum
Der Segen, den Gott Abraham laut dem Alten Testament zugesprochen haben soll, ist nicht auf Israel beschränkt, sondern gilt im Neuen Testament nun auch fßr alle anderen VÜlker:
âChristus aber hat uns erlĂśst von dem Fluch des Gesetzes, da er zum Fluch wurde fĂźr uns â denn es steht geschrieben (Dtn 21,23 ): âVerflucht ist jeder, der am Holz hängtâ â, damit der Segen Abrahams unter die Heiden komme in Christus Jesus und wir den verheiĂenen Geist empfingen durch den Glauben.â
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Gal
3,13â14
Jesus segnet die Kinder (Mt 19,13â15 ; Mk 10,13â16 ; Lk 18,15â17 ): âDa brachte man Kinder zu ihm, damit er ihnen die Hände auflegte. Die JĂźnger aber wiesen die Leute schroff ab. Als Jesus das sah, wurde er unwillig und sagte zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn Menschen wie ihnen gehĂśrt das Reich Gottes. Amen, das sage ich euch: Wer das Reich Gottes nicht so annimmt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen. Und er nahm die Kinder in seine Arme; dann legte er ihnen die Hände auf und segnete sie.â (Mk 10,13â16 ). Durch das Bewusstsein seiner Kindschaft und das Bekenntnis zu seinen Eltern erlangen das Kind und auch die Eltern Zutritt in das Reich Gottes. FĂźr Matthäus ging es bei der Segnung der Kinder demnach nicht um eine Handlungsweise, sondern um das Wesen der Gläubigen.cite-ref-6[6]
Paulus verstand den Begriff âGnadeâ als den zentralen Segensbegriff. Dieser sei in zwei Richtungen wirksam: Menschen empfangen diese Gnade von Gott (vgl. RĂśm 12,3-6 & 1 Petr 5,5 ) und Menschen geben Gott Gnade (vgl. 1 Kor 15,57 & 2 Kor 9,15 ). Das Segnen Gottes durch Menschen lässt sich im Sinne einer Antwort des Menschen auf zuvor von Gott Erfahrenes deuten. Daraus ergibt sich das Sinnbild eines Gespräches zwischen Gott und dem von ihm Angenommenen; ein Gespräch, in dem beide dieselbe Sprache sprechen.cite-ref-7[7]
Der Segen besitzt auĂerdem auch eine soziale Funktion: Wer andere Menschen als gesegnet bezeichnet, definiert dadurch deren Beziehung zu dem gemeinsamen Gott. Daraus wurde gefolgert, dass sich Segenempfangende und Segenspendende mit Gott in einer Segenssphäre befinden. Da selbst Gott sich im Alltag segnen lässt, spielen Statusunterschiede zwischen den Menschen hier keine Rolle (vgl. Hebr 7,7 ).cite-ref-8[8]
Das Christentum versteht die Segnung als Lobpreis Gottes und Bitte um seine Hilfe und seinen Segen. Ein Segen wird meist mit der Geste des Kreuzzeichens vollzogen, manchmal ist er auch mit der Handauflegung verbunden. In der katholischen und orthodoxen Kirche wird der Segen oft durch die Besprengung mit Weihwasser begleitet (vgl. auch Asperges).
Die Begrifflichkeit, mit der Segenshandlungen bezeichnet werden, ist im Deutschen nicht einheitlich, teilweise widersprĂźchlich. Die Ăbersetzung lateinischer Termini in den liturgischen BĂźchern der rĂśmisch-katholischen Kirche ist uneinheitlich.cite-ref-9[9] Die Begriffe consecratio âWeiheâ, dedicatio âWidmungâ und benedictio âSegnungâ werden in den Quellen meist eindeutig unterschieden, jedoch kommen diese Differenzierungen im deutschen Begriff Weihe nicht zum Ausdruck.cite-ref-10[10] In der rĂśmisch-katholischen Liturgie ist eine Benediktion eine Segnung mit einer âWirkung bleibender Art, die auch rechtliche Folgen haben kannâ. Menschen werden zu einem besonderen Dienst vor Gott bestimmt (Abtsbenediktion, Jungfrauenweihe), Räume und Dinge werden fĂźr den gottesdienstlichen Gebrauch ausgesondert. In diesen Fällen wird meist von der Benediktion als Weihe gesprochen.cite-ref-11[11]cite-ref-12[12]
Speziell bei rĂśmisch-katholischen Kirchen und Kapellen spricht man von Benediktion, wenn aus rechtlichen oder anderen GrĂźnden eine fĂśrmliche Kirchweihe nicht mĂśglich ist und der Beginn der Nutzung und das Datum der Kirchweihe weit auseinander liegen; in diesem Fall soll die Kirche mit Beginn der Nutzung in einem einfacheren Ritus benediziert (gesegnet) werden.
In der rÜmisch-katholischen, den orthodoxen, der anglikanischen, den evangelisch-lutherischen Kirchen und ähnlichen Traditionen werden die meisten Segnungen durch BischÜfe, Priester oder Diakone vollzogen. Je näher eine Segens- oder Weihehandlung der Feier der Eucharistie steht, desto hÜher sind die Weihen, die dafßr nÜtig sind.cite-ref-13[13] Auch Laien kÜnnen segnen, etwa segnen Eltern ihre Kinder,cite-ref-14[14] Ordensobere die AngehÜrigen ihres Konvents. Die meisten christlichen Gottesdienste enden mit der Spendung des Schlusssegens durch den Liturgen.
Die in der rĂśmisch-katholischen Kirche gebräuchlichen Texte und Riten von Segnungen sind in einem liturgischen Buch, dem Benediktionale, enthalten. Segnungen werden dort verstanden als Zeichenhandlungen, die âdas Leben der Einzelnen und der menschlichen Gemeinschaft in seinen verschiedenen Phasen und Bereichen aus dem Glauben deuten und gestaltenâ sollen. Vor allem Ăśrtliche oder regionale Segenstraditionen, die Anlass zu Missverständnissen oder zum Aberglauben geben, sollen verbessert oder ersetzt werden.cite-ref-15[15]
Die Erklärung âFiducia supplicans Ăźber die pastorale Sinngebung von Segnungenâ des vatikanischen Dikasteriums fĂźr die Glaubenslehre vom 18. Dezember 2023cite-ref-16[16] unterscheidet zwischen zwei Typen von Segenshandlungen: Sie spricht von einem âliturgischen Segenâ im Sinne eines liturgischen Verständnisses von âSegnungen, insoweit sie zu offiziellen von der Kirche vorgelegten Feiern werdenâ; fĂźr solche gibt es vorgeschriebene Abläufe, Riten und Gebete im Rituale Romanum, und es darf sich beim Segnen ânicht um Dinge, Orte oder Zufälligkeiten [handeln], die dem Gesetz oder dem Geist des Evangeliums widersprechenâ; âwenn bestimmte menschliche Beziehungen durch einen besonderen liturgischen Ritus gesegnet werden, [muss] das, was gesegnet wird, den in die SchĂśpfung eingeschriebenen und von Christus, dem Herrn, vollständig geoffenbarten Plänen Gottes entsprechenâ.cite-ref-17[17] Die Erklärung betont jedoch, dass die Bedeutung des Segens nicht auf diesen Gesichtspunkt allein reduziert werden darf, weil das bedeuten wĂźrde, âfĂźr einen einfachen Segen dieselben moralischen Bedingungen zu verlangen, wie sie fĂźr den Empfang der Sakramente gefordert werdenâ. Die Erklärung weitet daher die Perspektive aus auf ein pastoraltheologisches Verständnis von Segnungen âauĂerhalb eines liturgischen Rahmensâ âin einem Bereich grĂśĂerer Spontaneität und Freiheitâ, auf einen Segen, âder allen gespendet werden kann, ohne etwas zu verlangenâ. Gemeint sind rituell nicht festgelegte Segensakte der VolksfrĂśmmigkeit auĂerhalb der sakramentalen Liturgie, die hinsichtlich Sprache, Rhythmus, Verlauf und theologischer Akzente volksfrommen Ăbungen entsprechen; an Spender und Empfänger werden keine Voraussetzungen gestellt: âWenn Menschen einen Segen erbitten, sollte eine umfassende moralische Analyse keine Vorbedingung fĂźr die Erteilung des Segens sein. Und auch darf von ihnen keine vorherige moralische Vollkommenheit verlangt werden.â Solche Segnungen haben den Charakter einer âBitte um Gottes Hilfe, eine Bitte, besser leben zu kĂśnnen, das Vertrauen auf einen Vater, der uns helfen kann, besser zu lebenâ, und auch eine Danksagung âfĂźr das Gute, das [Gott] getan hat, und die Wohltaten, die [jemand] empfangen hatâ.cite-ref-18[18] Dieses Verständnis von Segen war bereits in der von Joseph Ratzinger unterzeichneten Istruzione circa le preghiere per ottenere da Dio la guarigione (âInstruktion Ăźber Gebete, um Heilung von Gott zu erbittenâ) vom 14. September 2000 grundgelegt, in der ebenfalls unterschieden wird zwischen liturgischen und nicht-liturgischen Heilungsgebeten (âHeilungsgebete gelten als liturgisch, wenn sie in den von der zuständigen Autorität der Kirche approbierten liturgischen BĂźchern enthalten sind; andernfalls sind sie nicht-liturgischâ). Nicht-liturgische oder nicht-rituelle Heilungsgebete sind demnach rechtmäĂig erlaubt.cite-ref-19[19]cite-ref-20[20]
Verschiedene Segensformen
In der Liturgie der lateinischen Kirche entstanden verschiedene Formen der Segensspendung:
⢠Aaronitischer Segen (Priestersegen)
⢠Apostolischer Segen (darunter der Segen Urbi et orbi)
⢠Blasiussegen
⢠Mainzer Segen
⢠Muttersegen
⢠Pilgersegen
⢠Primizsegen
⢠Wettersegen
Segensprecher
In der FrĂźhen Neuzeit wurde das Segensprechen wie auch das Wahrsagen durch dazu nicht als befugt angesehene Laien als verbotene und verdächtige Handlung bewertet und von staatlichen und kirchlichen BehĂśrden bekämpft und geahndet. Die wĂźrttembergische Obrigkeit erlieĂ wie auch andere Länder und Obrigkeiten im 16. und 17. Jahrhundert Verordnungen gegen âMedikaster und Segensprecher, Zauberer, Wahrsager und TeufelsbeschwĂśrerâ und wĂźnschte, dass das âhochverpoente und verdammliche Laster des Segensprechens ganz ausgerottet werdeâ.cite-ref-21[21] 1688 geriet Hans MattheĂ aus Borstendorf im Amt Augustusburg in einen Hexenprozess und wurde unter dem Vorwurf des Segensprechens mit sechs Wochen Haft bestraft.cite-ref-22[22]
Eine Siegerländer âgeschworene Montagsordnungâ im Amt Siegen von 1586 schrieb das Segensprechen suspekten Randgruppen der Gesellschaft zu:
âZigeuner, Landstreicher, herrenlose Gardenknechte, Umbgänger mit Geygen, Leyren und anderem Seitenspiel, Spitzbuben, Kundtschaffter, AuĂsprecher, zum MĂźĂiggang abgerichtete Landbettler, StĂśrger, Zanbrecher und was dergleichen loĂ Gesindlein ist, so vielmahls uff Verretherey, morden, rauben, stehlen, brennen und ander UnglĂźck anzustifften abgerichtett, item Wahrsager, Teuffelsfenger, Christallenseher, Segensprecher, die sich vor Ărzte, Menschen und Viehe zu helffen, auĂgeben.âcite-ref-23[23]
âSegensprecher, Sauveur [Heilsbringer], eine Art Landstreicher, so in Spanien und Italien herum lauffen, und die Leute Ăźberreden, daĂ sie mit ihrem blossen Athem, oder Speichel, oder durch gewisse Segen und Gebete allerhand Kranckheiten heilen kĂśnnen.âcite-ref-24[24]
Bei den Nehrungskuren galt Segensprechen als Teil der alten baltischen heidnischen Religion und wurde in einem Visitationsbericht von 1670 Ăźber die Verhältnisse in Kunzen und Sarkau angesprochen: âAm schlimmsten seien die Pillkopper und Preeder. Es gebe Wahrsager, BĂśther, Segensprecher, auch Salzpuster in Rossitten.â
Zaubersegen
â
Hauptartikel
:
Zauberspruch
Eine Abgrenzung des christlichen Segens vom nicht unbedingt christlichen Zauberspruch ist kaum mĂśglich, insbesondere da im Mittelalter aus Antike und heidnischem FrĂźhmittelalter Ăźberlieferte SprĂźche christlich Ăźberformt wurden und so als christliche Segen erscheinen. Entsprechend ihrer Bestimmung wird eine Reihe verschiedener Formen des Zaubersegens unterschiedencite-ref-25[25]:
Allgemeines, Zeiten
⢠Generalsegen
⢠Morgensegencite-ref-26[26]
⢠Abendsegen, Nachtsegen
⢠Kindersegen
⢠Waschsegen
⢠Händewaschsegen
⢠Corona-Segen
⢠Spottsegencite-ref-27[27]
Schutzsegen
⢠Reisesegen, Fahrsegen
⢠Gerichtssegen
⢠Kriegssegen
⢠Waffensegen
Besitz
⢠Haussegen
⢠DreikÜnigssegen
⢠Wichtelsegen
⢠Diebessegen
⢠Feuersegen
⢠Glockensegen
Gesundheit
⢠Wundsegen (bei Hieb-, Schnitt-, Stich-, Schuss- und Bisswunden sowie Quetschungen)cite-ref-30[30]
⢠Blutsegen: Sonderform der Wundsegens, zur Blutstillung bei äuĂerlichen Blutungen, etwa durch Verletzung oder bei Nasenbluten, angewendete Segensformcite-ref-34[34]
⢠Drei-Engel-Segencite-ref-35[35]
⢠Longinussegencite-ref-36[36]
⢠Bamberger Blutsegen
⢠Fiebersegen
⢠Heilmittelsegen
⢠Pfeilsegen
⢠Wurmsegen: nicht nur bei Wurmbefall, sondern bei Mensch und Tier angewandt bei verschiedenen inneren Erkrankungen wie zum Beispiel Krebs oder Schwindsucht
⢠Zahnsegen
Nahrung
⢠Milchsegen
⢠Salzsegen
⢠Wassersegen
⢠Weinsegen
Landwirtschaft und Jagd, Tiere und Pflanzen,
⢠Baumsegen
⢠Kräutersegen
⢠Fruchtbarkeitssegen und Erntesegen
⢠Flachssegen
⢠Jagdsegen, Wildsegen
⢠Fischersegen
⢠Jägersegen
⢠Pilzsegen
Tiersegen und Viehsegen
⢠Bienensegen
⢠Gänsesegen
⢠Hßhnersegen
⢠Hundesegen
⢠Pferdesegen
⢠Schweinesegen
⢠Taubensegen
⢠Wolfssegen
Eine umfangreiche Sammlung von Segensformeln findet sich im von Adolf Spamer zusammengetragenen Corpus der Segen und BeschwĂśrungsformeln, das auch online verfĂźgbar ist.
Siehe auch
Literatur
⢠Benediktionale. Studienausgabe fßr die katholischen Bistßmer des deutschen Sprachgebietes. Erarbeitet von der Internationalen Arbeitsgemeinschaft der Liturgischen Kommissionen im deutschen Sprachgebiet. Herausgegeben von den Liturgischen Instituten Salzburg / Trier / Zßrich. Herder, Freiburg/Basel/Wien 1987, ISBN 3-451-17984-9.
⢠W[illy Louis] Braekman: Middelnederlandse zegeningen, bezweringsformulieren en toverplanten. In: Verslagen en mededelingen der Koninklijke Vlaamse academie voor taal- en letterkunde. 1963, S. 275â386.
⢠Magdalene L. FrettlÜh: Theologie des Segens. Biblische und dogmatische Wahrnehmungen. 4. Aufl. Gßtersloher Verlagshaus, Gßtersloh 2002.
⢠Dorothea Greiner: Segen und Segnen: Eine systematisch-theologische Grundlegung. 3. Auflage. Kohlhammer, Stuttgart/Berlin/KÜln 1999, 2003, ISBN 978-3-17-018164-9.
⢠Irmgard Hampp: BeschwĂśrung â Segen â Gebet. Untersuchungen zum Zauberspruch aus dem Bereich der Volksheilkunde. Stuttgart 1961 (= VerĂśffentlichungen des staatlichen Amtes fĂźr Denkmalpflege Stuttgart, C, 1).
⢠Ulrich Heckel: Der Segen im Neuen Testament. Begriff â Formeln â Gesten, mit einem praktisch-theologischen Ausblick. WUNT 150, Mohr Siebeck, TĂźbingen 2002, ISBN 3-16-147855-X.
⢠Otto Heilig: Altdeutsche Segen aus Heidelberger Handschriften. In: Alemannia 27, 1900, S. 93â123.
⢠Reiner Kaczynski: Die Benediktionen. In: Bruno Kleinheyer, Emmanuel von Severus, Reiner Kaczynski: Sakramentliche Feiern II. Pustet, Regensburg 1984, ISBN 3-7917-0940-2, (= Gottesdienst der Kirche, Handbuch der Liturgiewissenschaft, Teil 8), S. 233â274.
⢠Florian Kluger: Benediktionen. Studien zu kirchlichen Segensfeiern. Pustet, Regensburg 2011, ISBN 978-3-7917-2384-6 (= Studien zur Pastoralliturgie 31).
⢠Martin Leuenberger: Segen. UTB, Stuttgart 2015, ISBN 978-3-8252-4429-3.
⢠Achim Masser: ZaubersprĂźche und Segen. In: Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte. Band 4, 1984, S. 957â965.
⢠Gerhard Ludwig Mßller, Karl Christian Felmy, Ernst W. Hofhansl, Michael Germann: Weihe/Weihehandlungen. In: Religion in Geschichte und Gegenwart. 4. Auflage. Brill, 2005 [Brill online 2011]. doi:10.1163/2405-8262_rgg4_SIM_224098.
⢠Karl-Heinrich Ostmeyer: Jesu Annahme der Kinder in Mt 19,13-15. In: Novum Testamentum. Band XLVI/1, 2004, S. 1â11.
⢠Karl-Heinrich Ostmeyer: Der Segen nach dem Neuen Testament â Kontinuitäten und Spezifika. In: Martin Leuenberger (Hrsg.): Segen (= Themen der Theologie. Band 10). Mohr Siebeck, TĂźbingen 2015 (= UTB. Band 4429), 111â133.
⢠Klaus Seybold: Der Segen und andere liturgische Worte aus der hebräischen Bibel. Theologischer Verlag, Zßrich 2004, ISBN 3-290-17320-8.
⢠Hans-Hugo Steinhoff: âAd catarrum dicâ, âAd equum errÄhetâ, âAd fluxum sanguinis nariumâ. In: Verfasserlexikon. 2. Auflage, Band I, Sp. 27â29.
⢠Claus Westermann: Der Segen in der Bibel und im Handeln der Kirche. Chr. Kaiser, Mßnchen 1992, ISBN 3-459-01945-X.
Weblinks
Wiktionary: Segen
â Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
Wikiquote: Segen
â Zitate
Commons
: Segen
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
⢠Segen, Seite auf ekd.de
⢠Martin Leuenberger: Segen / Segnen (AT). In: Michaela Bauks, Michael Pietsch, Stefan Alkier (Hrsg.): Das wissenschaftliche Bibellexikon im Internet (WiBiLex), Stuttgart 2006 ff., abgerufen am 2. Oktober 2023.
⢠Dietrich Rusam: Segen / Segnen (NT). In: Michaela Bauks, Michael Pietsch, Stefan Alkier (Hrsg.): Das wissenschaftliche Bibellexikon im Internet (WiBiLex), Stuttgart 2006 ff., abgerufen am 2. Oktober 2023.
Einzelnachweise
cite-note-11. â Rudolf SchĂźtzeichel: Althochdeutsches WĂśrterbuch. 6. Auflage, Niemeyer, TĂźbingen 2006, ISBN 978-3-484-64031-3, S. 292.
cite-note-22. â Karl Ernst Georges: AusfĂźhrliches lateinisch-deutsches HandwĂśrterbuch. Band 1, Spalte 809; dort auch Belege.
cite-note-33. â Damit entspricht es den griechischen Verben Îľá˝ÎťÎżÎłÎľáżÎ˝ eulogein und Îľá˝ÎťÎżÎłÎŻÎśÎľÎšÎ˝ eulogizein. Vergleiche dazu: W. Pape: Griechisch-deutsches HandwĂśrterbuch. Band 1. Graz 1954, S. 1078.
cite-note-44. â duden.de: Segen 3.b.
cite-note-55. â Dikasterium fĂźr die Glaubenslehre: Fiducia supplicans, auf vatican.va, 18. Dezember 2023, Nr. 15.
cite-note-66. â Karl-Heinrich Ostmeyer: Jesu Annahme der Kinder in Mt 19,13-15. In: Novum Testamentum. Band 46, Nr. 1, 1. Januar 2004, S. 9.
cite-note-77. â Karl-Heinrich Ostmeyer: Der Segen nach dem Neuen Testament. Kontinuitäten und Spezifika. In: Martin Leuenberger (Hrsg.): Segen. Themen der Theologie (= UTB. Band 4429). Band 10. Mohr Siebeck, TĂźbingen 2015, S. 114.
cite-note-88. â Maria Häusl, Karl-Heinrich Ostmeyer: âSegen und Fluchâ. In: Sozialgeschichtliches WĂśrterbuch zur Bibel. GĂźtersloh 2009, S. 517.
cite-note-99. â Benediktionale. Studienausgabe fĂźr die katholischen BistĂźmer des deutschen Sprachgebietes. Freiburg 2014, S. 22 Anm. 5.
cite-note-1010. â Andreas E. GraĂmann: Das Patrozinium. Eine kirchenrechtliche Darstellung mit besonderer BerĂźcksichtigung des titulus ecclesiae gemäà c. 1218 CIC/83. Frankfurt a. M. u. a. 2017, S. 326f.; er verweist auf: RĂźdiger Althaus: c. 1169. In: MĂźnsterischer Kommentar zum Codex Iuris Canonici (MKCIC); Gerlinde Katzinger: Der Altar im kanonischen Recht. Rechtsgeschichtliche und liturgierechtliche Anmerkungen. In: Wilhelm Rees, Sabine Demel, Ludger MĂźller (Hrsg.): Im Dienst von Kirche und Wissenschaft. Festschrift fĂźr Alfred E. Hierold zur Vollendung des 65. Lebensjahres. Berlin 2007, S. 639â662.
cite-note-1111. â Benediktionale. Studienausgabe fĂźr die katholischen BistĂźmer des deutschen Sprachgebietes. Freiburg 2014, S. 14.
cite-note-1212. â Reiner Kaczynski: Die Benediktionen. In: Bruno Kleinheyer, Emmanuel von Severus, Reiner Kaczynski: Sakramentliche Feiern II. Pustet, Regensburg 1984, ISBN 3-7917-0940-2 (Gottesdienst der Kirche, Handbuch der Liturgiewissenschaft, Teil 8), S. 233â274, hier S. 240, 265â270.
cite-note-1313. â Benediktionale, Nr. 18.
cite-note-1414. â man spricht dann auch vom âVolkssegenâ J. J. Ammann: Volkssegen aus dem BĂśhmerwald. In: Zeitschrift des Vereins fĂźr Volkskunde. Jahrgang 1, 1891, S. 197â214, 307â314, sowie Jahrgang 2, 1892, S. 165â176.
cite-note-1515. â Benediktionale. Studienausgabe fĂźr die katholischen BistĂźmer des deutschen Sprachgebietes. Freiburg 2014, S. 13, 15.
cite-note-1616. â vatican.va: Deutscher Text von Fiducia supplicans, 18. Dezember 2023.
cite-note-1717. â vatican.va: Fiducia supplicans Nr. 9â11.
cite-note-1818. â vatican.va: Fiducia supplicans Nr. 20â28.
cite-note-1919. â vatican.va: Istruzione circa le preghiere per otenere da Fio la guarigione, abgerufen am 28. Februar 2024.
cite-note-2020. â Vatikan-Mediendirektor: "Fiducia supplicans" im Einklang mit Lehramt. In: katholisch.de. 28. Februar 2024, abgerufen am 28. Februar 2024.
cite-note-2121. â Margarethe Ruff: Zauberpraktiken als Lebenshilfe. Magie im Alltag vom Mittelalter bis heute. Campus, Frankfurt 2003, ISBN 978-3-593-37380-5, S. 163f
cite-note-2222. â Manfred Wilde: Die Zauberei- und Hexenprozesse in Kursachsen, KĂśln, Weimar, Wien 2003, S. 460.
cite-note-2323. â Geschworene Montagsordnung im Amt Siegen, 18. August 1586, nach: Corpus Constitutiorum Nassovicarum, Dillenburg 1796, Bd. I, S. 498â528.
cite-note-2424. â Johann Heinrich Zedler: Grosses vollständiges Universal-Lexicon Aller Wissenschafften und KĂźnste, Halle und Leipzig 1731â1754
cite-note-2525. â Die aufgefĂźhrten Formen entsprechen weitgehend den Kategorisierungen, die Johanna Nickel im von Adolf Spamer zusammengetragenen Corpus der Segen und BeschwĂśrungsformeln vorgenommen hat.
cite-note-2626. â Achim Masser: KĂślner Morgensegen. In: Verfasserlexikon. Band V, Sp. 57 f.
cite-note-2828. â Karl Weinhold: Ein hochdeutscher Augensegen in einer Cambridger Handschrift des 12. Jahrhunderts. In: Zeitschrift des Vereins fĂźr Volkskunde, Band 11, 1901, S. 79â82 und S. 226.
cite-note-2929. â Hans-Hugo Steinhoff: MĂźnchner Augensegen. In: Verfasserlexikon. 2. Aufl., Band 6, Sp. 752 f.
cite-note-3030. â Wolfgang Wegner: Wundsegen. In: Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner (Hrsg.): Enzyklopädie Medizingeschichte. De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 1506.
cite-note-3131. â Franz Pfeiffer: Zwei deutsche ArzneibĂźcher aus dem 12. und 13. Jahrhundert. In: Sitzungsberichte der phil.-hist. Classe der kaiserl. Akademie der Wissenschaften. Band 42, Wien 1863, S. 110â200, hier: S. 141.
cite-note-3232. â Agi Lindgren (Hrsg.): Das Utrechter Arzneibuch (Ms. 1355, 16°, Bibliotheek der Rijsuniversiteit Utrecht). Stockholm 1977 (= Acta Universitatis Stockholmiensis. Stockholmer germanistische Forschungen. Band 21); Helny Alstermark (Hrsg.): Das Arzneibuch des Johan van Segen. (Philosophische Dissertation) Stockholm 1977 (= Acta Universitatis Stockholmiensis. Stockholmer germanistische Forschungen. Band 22), S. 67â68 und 120â121.
cite-note-3333. â Gundolf Keil: Der Botensegen. Eine Anweisung zur Wasserweihe bei der Wundbehandlung. In: Medizinische Monatsschrift. Band 11, 1957, S. 541â543.
cite-note-3434. â Gundolf Keil: Blutsegen. In: Werner E. Gerabek u. a. (Hrsg.): Enzyklopädie Medizingeschichte. Berlin / New York 2005, S. 195.
cite-note-3535. â Oskar Ebermann: Die Entwicklung der Drei-Engel-Segen in Deutschland. In: Zeitschrift des Vereins fĂźr Volkskunde 26, 1916, S. 128â136.
cite-note-3636. â Hans Hugo Steinhoff: âBamberger Blutsegen Crist unte iudas spiliten mit spiezaâ. In: Verfasserlexikon. 2. Auflage. Band 1, Sp. 593 f.
cite-note-3737. â Alphons Augustinus Barb: Die Blutsegen von Fulda und London. In: Gundolf Keil, Rainer Rudolf, Wolfram Schmitt, Hans Josef Vermeer (Hrsg.): Fachliteratur des Mittelalters. Festschrift Gerhard Eis. Stuttgart 1968, S. 485â494.
cite-note-3838. â Oskar Ebermann: Blut- und Wundsegen in ihrer Entwickelung dargestellt. Berlin 1903 (= Palaestra. Untersuchungen und Texte aus der deutschen und englischen Philologie. Band 24).